Magenspiegelung

Die Gastroskopie (umgangssprachlich Magenspiegelung) ist eine medizinische Untersuchungsmethode des oberen Teils des Verdauungstrakts. Mit ihrer Hilfe ist es
möglich, das Innere der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms anzusehen.
Dabei lassen sich kleine Gewebeproben (Biopsien) aus der Schleimhaut für mikroskopische
Untersuchungen entnehmen. Für die Untersuchung verwendet man ein spezielles Endoskop,
das sogenannte Gastroskop, durch dessen beweglichen Schlauch der Arzt mit Hilfe einer
Glasfaseroptik hindurchsehen kann. Eine Videooptik überträgt die Bilder auf einen Monitor.
Etwa 8 Stunden vor der Untersuchung darf der zu Untersuchende nichts essen und trinken.
Für die Untersuchung wird der Rachen örtlich betäubt, zum Beispiel mit Lidocain, um den
Würgereiz zu mindern.